Montag, 11. November 2019

Das Cafe am Ende der Welt

Als ich im April 2015 das erste Mal auszog um eine neue Welt kennen zu lernen, war ich schon einige Monate Kaffeetrinker. Durch meine damalige Zeit als Frucht- und Grünzeug-esser griff ich irgendwann zum Kaffee um die Begleiterscheinungen dieser letzten Reinigungsphase etwas zu dämpfen. Nicht jeder kann sich das vielleicht vorstellen, wie es war. Aber der Kaffee beruhigte meinen Körper wieder ein wenig, so das ich auch wieder klare Gedanken fassen konnte. Und nun trank ich auch Instant-Kaffee aus Indonesien im Wald auf der Südsee-Insel Hunga. Jeden Morgen saß ich und beobachtete den Wald und die Tiere die in ihm lebten und trank dann meinen Kaffee. 

Von Norden her zogen die leichten Nebelschwaden aus dem Wald Richtung Süden zum Meere hin. Es war die Kühle, welche sich, wenn es sehr Windstill war, über Nacht im Wald aufbaute und nun leise und kaum merkbar zum Meereswasser huschte um sich mit ihm zu vereinen. Dazu paarte sich der Qualm des Feuers, welches ich machte um Regenwasser zu erhitzen. Dann löste ich den Instantkaffee darin auf, setzte noch etwas Rohrzucker hinzu und versank dann trinkender- und beobachtenderweise in Gedanken. Oft über den Sinn des Lebens. Als ich neulich folgendes Buch entdeckte erinnerte das mich sehr stark an meine Gedankenreisen im Wald von Hunga Island. 

Wer also nicht die Möglichkeit hat allein im Wald auf einer Südseeinsel in sein Selbst zu gehen, dem möge dieses Buch vielleicht eine Hilfe sein:




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