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Mittwoch, 25. Januar 2017

Blinde Passagiere

Wieder im Elternhaus angekommen, um nach einigen schnell vergehenden Tagen gut vorbereitet, weiter zu reisen im Low Impact Stil, sehne ich mich heute danach, meinen Lesern hier ein kurzes Statusupdate zu bringen. Die letzten 3 Wochen hatte ich generell wieder mehr Fokus auf meinen Körper was ich wohl auch meinen letzten 2 Gast- und Schutzgebern zu verdanken hatte. Meine erste Station war bei Würzburg im schönen Castell, da wo die Erde für Weinanbau nackig gemacht wurde. Dennoch ... das was an Wäldern gelassen wurde ist, besonders auch zur Winterzeit, wunderschön und die täglichen Spaziergänge durch die frostigen Engelschaften haben mit dazu beigetragen meinen Körper wieder an das Nordklima zu gewöhnen. Seitdem ich aus dem Wald raus bin, habe ich zwölf Kilogramm an Körpergewicht zugelegt, was ich letzten Endes meinem der Verführung stattgebenden Prozess während der Wartezeit in Nukualofa zu verdanken habe. Ich horche seit meinem sein in Deutschland nun wieder vermehrt in das Innere und muss feststellen, ich habe Tiere aus dem Königreich Tonga mit nach Deutschland gebracht. Die kleinen Krabbler im Haar waren mir ja schon bei meiner Ankunft bewußt und so konnte ich sie dann auch über reden meinen Kopf zu verlassen und sich jemanden anderen oder den Tod zu suchen. Nun ist es auch klar, das in meinem Bauch sich noch so manch ungebetener Gast tümmelt. Das bedeutet nun nicht gleich die Kriegskeule schwingen, aber mit der Zeit werde ich den Gesellen im Verdauungstrakt klarmachen, das sie recht unerwünscht sind. Das geht ziemlich einfach, indem man ein Klima in seinen Eingeweiden schafft, welches diese kleinen Racker gar nicht mögen. Sauerstoff- und Basenreich. Ich bin dabei mich nun vorzubereiten.


Samstag, 19. März 2016

Wandlungen

Nachdem ich meine geplanten Gartenarbeiten letzte Woche erledigt hatte während es jede Nacht regnete und ich mal tatsächlich beim keimen und wachsen aller Pflanzen zusehen durfte erkannte ich dann nach 2 Tagen planlosem durch den Garten trotten das es Zeit wird Freunde in der Stadt aufzusuchen. Da ich wusste das Tobi nach seiner Hochzeit mit Susi nicht mehr lange hier ist, sie gehen nach Deutschland, wollte ich noch etwas Zeit mit ihm verbringen. Außerdem wartete ich immer noch das Pio Kuila mal den Mut zusammenfasst much endlich mal zutreffen. Doch bevor ich in die Stadt ging besuchte ich Patrick auf Fofoa nochmal, denn auch diese Sonne wird Mitte April hinterm Horizont verschwinden. Nur Nico, der alte Baum wird weiter im Wald mit den anderen Bäumen viel Zeit verbringen. Mit Tobi unternehme ich nun jeden Tag etwas. Wir sind häufig zusammen. Heute Morgen auf dem Talau gewesen und den Sonnenaufgang in seiner ganzen Herrlichkeit wahrgenommen. Vava'u erwachte und man erlebt das von sehr weit oben. Als wenn man aus dem Fenster des Olympus schauen würde. ;) Einen ausgedehnten Morning walk hatten wir vor 2 Tagen. Ausgeholfen mit Strom um mein Video für Youtube zu schneiden hat er mir. Unser Essen haben wir geteilt. Viele Gespräche gehabt. Und ein paar Tage Ham wir noch zusammen bevor ich auf die Insel zurück gehe um in meinem Reiche einzukehren. Auf Hunga bin noch dem Priester der Constitution Kirche näher gekommen. Er bezog mich mit in sein Familiengebet mit ein. Weil ich Freude beim Essen zeigte habe ich eine Einladung, einzukehren für: eating and meeting wann immer ich mag, erhalten.

Dieses Mal in der Stadt gab es vor einigen die ersten Avocados. Traumhaft. 3 verschiedene Sorten Avocados. Der Hammer. Eine besser als die andere. Und für Avalon gibt's somit erste Avocado Samen. Auch Gurkensamen von lokalen Bauern konnte ich ergattern sowie eine Vielzahl von Samen der Felsenmelone. Eine sehr ursprüngliche Frucht. Nun sehen wir doch mal was die nächsten Tage noch bringen werden. Lord Fulivai ist krank und empfängt dann nicht gern Besucher. Ich probiere es in 2 Tagen nochmal. Einfach nur für n nettes Gespräch. Zach heiratet bald und hat mich eingeladen. Bin gespannt auf meine erste Hochzeit im Tonga. Manu ist in Neuseeland arbeiten und kommt erst im September wieder. Freunde bringen doch irgendwie ständig Sorge und Kummer in meine Gedanken. Positiv gesehen. Es ist gut ein paar Menschen zu kennen und lieben zu lernen. Aber man ist viel zu oft zu sehr in Gedanken bei Ihnen.

In diesem Bezug, Freundschaften, schreibe ich heute auch zum ersten Mal vom Umbruch der schon im Januar seinen Vollzug hatte. Philippe und Betsy sind nicht mehr auf Vava'u. Sie hatten Ende Januar das Weite gesucht irgendwo in Uruguay und scheinbar sind sie dort auch gelandet um dort ihr Glück zu suchen.

Nun ich gehe meinen Weg
Tue das wozu ich damals her gekommen bin. Das ist mein Leben.

in diesem Sinne
Euer Nico